Klinisch-psychologische Behandlung · Haltung und Methoden

Angebot & Arbeitsweise

Wobei ich dich unterstützen kann und wie wir gemeinsam vorgehen.

Orientierung und Begleitung

Wobei ich dich unterstützen kann

Die folgenden Themen geben dir eine erste Orientierung. Im Mittelpunkt steht, was dich persönlich beschäftigt.

Mit altersgerechten Zugängen

Kinder und Jugendliche

Gemeinsam betrachten wir, was dich gerade belastet, welche Bedürfnisse dahinterstehen könnten und was im Alltag hilfreich sein könnte.

  • Ängste, Unsicherheiten, Selbstwert und Vermeidung
  • starke Gefühle, Ärger, Impulsivität und Schwierigkeiten im sozialen Miteinander
  • Schulstress, Leistungsdruck, Prüfungsangst sowie schwierige Lebensphasen und Veränderungen
  • traumatische und andere belastende Erfahrungen
  • Identität, persönliche Werte und Entscheidungen sowie Herausforderungen rund um Aufmerksamkeit, Reizverarbeitung oder neurodivergentes Erleben
  • Altersgerechte Zugänge mit Spiel, Bildern, Übungen und Metaphern sowie – nach transparenter Vereinbarung – Einbeziehung von Erziehungsberechtigten und Bezugspersonen

Gemeinsam Orientierung finden

Erziehungsberechtigte und Bezugspersonen

Erziehungsberechtigte und andere wichtige Bezugspersonen können viel dazu beitragen, dass Veränderungen im Alltag tragfähig werden. Gespräche sollen entlasten, Zusammenhänge verständlicher machen und Handlungssicherheit stärken.

  • Verhalten und Bedürfnisse eines Kindes besser verstehen
  • hilfreicher Umgang mit starken Gefühlen und Konflikten
  • Stärkung der Beziehung und der Handlungssicherheit von Erziehungsberechtigten
  • Orientierung in belastenden Situationen
  • Gespräche mit wichtigen Bezugspersonen und gegebenenfalls Helfersystemen

Mehr Klarheit und Handlungsspielraum

Erwachsene

Manche Belastungen entstehen plötzlich, andere begleiten einen Menschen schon länger. Im gemeinsamen Gespräch können innere und äußere Zusammenhänge geordnet und passende nächste Schritte entwickelt werden.

  • Ängste, Anspannung, innere Unruhe und Überforderung
  • traumatische und andere belastende Erfahrungen
  • Selbstzweifel
  • Trauer und Verlust
  • emotionale und zwischenmenschliche Muster
  • das Gefühl, nicht in übliche Erwartungen zu passen

Auch wenn du dein Anliegen hier nicht wiederfindest oder noch nicht genau benennen kannst, kann eine Kontaktaufnahme deiner Orientierung dienen.

Ein verlässlicher Rahmen

So arbeite ich mit dir

Vier Grundlagen geben der gemeinsamen Arbeit Orientierung und verbinden persönliche Begegnung mit einem fachlich begründeten Vorgehen.

Einfühlsam und aufmerksam

Du bekommst Raum für deine Wahrnehmung und deine Erfahrungen – ohne vorschnelle Bewertung oder Einordnung.

Klar und strukturiert

Wir sortieren gemeinsam, was zusammenhängen könnte, und machen Ziele sowie mögliche nächste Schritte erkennbar.

Ehrlich und menschlich

Ich begegne dir professionell und zugleich offen und authentisch. Auch Unsicherheiten und unterschiedliche Sichtweisen dürfen angesprochen werden.

Nützlich und wissenschaftlich fundiert

Ich orientiere mich an wissenschaftlich fundierten Methoden. Gemeinsam prüfen wir, was für dich hilfreich ist und wie es dich im Alltag und bei deinen persönlichen Zielen unterstützen kann.

Zusammenhänge verstehen

Psyche, Körper und soziales Umfeld

Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen, persönliche Erfahrungen und aktuelle Lebensbedingungen werden in ihrem Zusammenwirken betrachtet. Das kann helfen, eigene Reaktionen besser einzuordnen und neue Möglichkeiten zu erproben.

Den eigenen Weg gestalten

Werte, Sinn und Lebensmodelle

Unterschiedliche Perspektiven und Lebensentwürfe werden offen behandelt. Entscheidend ist, was für dich stimmig ist und welche Richtung du deinem Leben geben möchtest.

Individuell und transparent

Methoden, die einfließen können

Methoden werden passend zum Anliegen, zum Alter und zur aktuellen Situation ausgewählt. Ich erkläre transparent, was wir tun und zu welchem Zweck.

Die einzelnen Bereiche kannst du aufklappen, wenn du mehr darüber erfahren möchtest.

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)Muster verstehen und konkrete Veränderungen erproben

Worum geht es?

Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen und Verhalten können sich gegenseitig beeinflussen. Gemeinsam betrachten wir persönliche Muster und prüfen, welche Veränderungen im Alltag hilfreich sein könnten.

Wie kann das aussehen?

Je nach Anliegen können Situationen geordnet, Gedanken auf ihre Nützlichkeit geprüft, neue Verhaltensweisen erprobt oder konkrete Übungen für den Alltag vereinbart werden.

Was bedeutet das nicht?

Nicht jeder Gedanke muss „positiv“ gemacht werden und schwierige Gefühle werden nicht einfach wegerklärt. Das Vorgehen wird individuell ausgewählt und gemeinsam reflektiert.

Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)Mit innerem Erleben flexibler umgehen und nach persönlichen Werten handeln

Worum geht es?

Im Mittelpunkt steht ein flexiblerer Umgang mit Gedanken, Gefühlen und körperlichen Reaktionen. Gleichzeitig wird betrachtet, was persönlich wichtig ist und welche Handlungen zu den eigenen Werten passen.

Wie kann das aussehen?

Möglich sind achtsames Beobachten, ein anderer Umgang mit belastenden Gedanken, die Klärung persönlicher Werte und kleine, konkrete Schritte in eine stimmige Richtung. Achtsamkeitsbasierte Übungen können dabei unterstützend einfließen.

Was bedeutet das nicht?

Akzeptanz bedeutet weder, alles gutzuheißen, noch sich mit einer belastenden Situation abzufinden. Unangenehmes Erleben muss aber nicht um jeden Preis kontrolliert oder beseitigt werden.

PsychoedukationPsychologische Zusammenhänge verständlich machen

Worum geht es?

Verständliches Wissen über psychische und körperliche Zusammenhänge kann helfen, das eigene Erleben besser einzuordnen und Reaktionen nachvollziehbarer zu machen.

Wie kann das aussehen?

Gemeinsam besprechen wir passende Erklärungsmodelle und beziehen sie auf deine Fragen und Erfahrungen. Dabei können beispielsweise Stressreaktionen, Gefühle, Verhalten oder das Nervensystem betrachtet werden.

Was bedeutet das nicht?

Psychoedukation ist kein einseitiger Vortrag und reduziert einen Menschen nicht auf eine Diagnose. Erklärungen werden individuell ausgewählt und ersetzen keine persönliche Abklärung.

Traumasensibles VorgehenSicherheit, Stabilisierung, Transparenz und das individuelle Tempo berücksichtigen

Worum geht es?

Belastende oder traumatische Erfahrungen können beeinflussen, wie sicher sich ein Mensch fühlt, wie stark innere Anspannung erlebt wird und wie leicht über bestimmte Themen gesprochen werden kann. Ein traumasensibles Vorgehen berücksichtigt diese möglichen Zusammenhänge, ohne jedes Erleben vorschnell als Traumafolge einzuordnen.

Wie kann das aussehen?

Ich gestalte das Vorgehen transparent und gut nachvollziehbar. Stabilisierung, vorhandene Ressourcen, persönliche Grenzen und das individuelle Tempo werden berücksichtigt. Übungen und weitere Schritte werden gemeinsam besprochen und angepasst.

Was bedeutet das nicht?

Traumasensibel zu arbeiten bedeutet nicht, belastende Erfahrungen sofort ausführlich erzählen oder direkt bearbeiten zu müssen. Es ersetzt auch keine sorgfältige diagnostische Abklärung. Entscheidend ist, was in der jeweiligen Situation fachlich sinnvoll und ausreichend sicher ist.

Alltagsnahe ÜbungenErkenntnisse zwischen den Sitzungen praktisch erproben

Worum geht es?

Erkenntnisse aus den Gesprächen sollen mit dem persönlichen Alltag verbunden werden. Kleine konkrete Schritte können helfen, neue Erfahrungen zu ermöglichen und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Wie kann das aussehen?

Je nach Anliegen können Beobachtungsaufgaben, kleine Erprobungen, konkrete Planungen oder Übungen zwischen den Einheiten vereinbart werden.

Was bedeutet das nicht?

Übungen sind keine Aufgaben, die perfekt erfüllt werden müssen. Sie werden gemeinsam ausgewählt, angepasst und anschließend in Ruhe ausgewertet.

Spielerisch und kreativAltersgerechte Zugänge für jüngere Menschen

Worum geht es?

Kinder drücken ihr Erleben nicht ausschließlich im Gespräch aus. Spielerische und kreative Zugänge ermöglichen es, Themen auf eine dem Alter und der individuellen Entwicklung entsprechende Weise zu erkunden.

Wie kann das aussehen?

Zum Einsatz kommen können Spiel, Zeichnungen, Geschichten, Bilder, Metaphern, Rollenspiele oder kurze praktische Übungen. Die Auswahl richtet sich nach dem Kind und dem jeweiligen Anliegen.

Was bedeutet das nicht?

Spiel und Kreativität sind kein Selbstzweck und vereinfachen die Erfahrungen eines Kindes nicht. Vorgehen und Einbeziehung von Erziehungsberechtigten oder Bezugspersonen werden transparent vereinbart.

Keine Methode passt gleichermaßen zu jeder Person. Vorgehen und Wirkung werden deshalb gemeinsam und fortlaufend reflektiert.

Philipp Wurmitzer, Klinischer Psychologe

Wer dich begleitet

Persönlich und professionell

Mir ist eine Begegnung wichtig, die professionell, ehrlich und menschlich sein darf. Ich gebe dir Raum für das, was dich bewegt.

Mehr über mich

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