Psychische Belastung und Stabilisierung
Angst und starke innere Anspannung · traumatische und andere belastende Erfahrungen · depressive Symptomatik und Rückzug
Für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Ich begleite Jugendliche und junge Erwachsene auch im Kontext sozialpädagogischer und sozialtherapeutischer Wohnformen. Aus meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit bringe ich Erfahrung in der Arbeit mit fremduntergebrachten jungen Menschen sowie in und für Kinder- und Jugendwohneinrichtungen mit.
Für wen und wobei?
Das Angebot richtet sich an Träger der Wiener Kinder- und Jugendhilfe, sozialpädagogische Einrichtungen und Bezugssysteme – insbesondere im Kontext von Wohngruppen, Jugend- und Trainingswohnen sowie Übergängen in die Selbstständigkeit.
Angst und starke innere Anspannung · traumatische und andere belastende Erfahrungen · depressive Symptomatik und Rückzug
Schwierigkeiten mit Emotionsregulation · Konflikte und problematisches Risikoverhalten · Einsamkeit, Verlust und Trauer
AD(H)S und Neurodiversität · Krisen und schwierige Übergänge · Ablösung, Selbstständigkeit, Ausbildung und persönliche Lebensperspektive
Im Mittelpunkt steht die aktuelle Situation des jungen Menschen, nicht eine Diagnosenliste. Der Schwerpunkt liegt auf Jugendlichen und jungen Erwachsenen; bei entsprechender Passung richtet sich das Angebot auch an ältere Kinder ab etwa 10 Jahren.
Praxis und aufsuchende Termine
Basissetting
Wenige Gehminuten von U1/U4 Schwedenplatz
Privatsphäre, Vertraulichkeit und eine klare Trennung vom laufenden Wohnalltag bilden den verlässlichen Rahmen der Behandlung.
Ergänzend
Im Jugend- und Trainingswohnen können konkrete Anforderungen dort aufgegriffen werden, wo sie auftreten.
Selbstorganisation · Tagesstruktur · Motivation · Verantwortung · eigenständige Lebensführung
Zusammenarbeit und Erfahrung
Bei Jugendlichen in sozialpädagogischen Wohnformen kann die Zusammenarbeit mit Bezugspädagog:innen und weiteren Beteiligten sinnvoll sein. Art und Umfang werden transparent vereinbart; Verschwiegenheit, Datenschutz und der vertrauliche Raum des jungen Menschen bleiben dabei zentral.
Klare Rollen
Klinisch-psychologische Begleitung ergänzt die sozialpädagogische Arbeit. Sie ersetzt weder deren Aufgaben noch die alltagspraktische Betreuung. Fallbesprechungen oder Helfer:innenkonferenzen können bei Bedarf Teil der Begleitung sein.
Berufliches Kurzprofil
Meine Erfahrung umfasst klinisch-psychologische Arbeit in freier Praxis, an Wiener Schulen und im Wohngruppenkontext sowie Sozialpsychiatrie, Krisenarbeit und multiprofessionelle Zusammenarbeit.
Mehr über michVon der Anfrage zur Behandlung
Die Aufnahme wird passend zum jungen Menschen und zum jeweiligen Betreuungsrahmen gestaltet.
Telefonisch oder per E-Mail. Für die erste Passungsprüfung genügen Alter, Betreuungssetting, grobes Anliegen und gewünschte Form der Unterstützung.
Wir klären Passung, Kontaktperson, Zustimmung, Obsorge beziehungsweise Vertretung, Finanzierung und das geeignete Setting. Erst danach werden erforderliche personenbezogene Daten ausgetauscht.
Das Erstgespräch wird passend zu Alter, Situation und Betreuungssetting gestaltet.
Wenn Behandlung und Rahmen passen, werden Ziele, Häufigkeit und das weitere Vorgehen gemeinsam vereinbart.
Ein Austausch mit dem Betreuungssystem erfolgt nur im transparent vereinbarten, fachlich sinnvollen und rechtlich zulässigen Umfang.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen für Einrichtungen kurz beantwortet.
Je nach Alter und Situation findet das Erstgespräch allein mit dem jungen Menschen oder mit einem gemeinsamen Beginn unter Einbeziehung einer Bezugsbetreuung statt. Ein vertraulicher Raum für den jungen Menschen bleibt zentral.
Zunächst nur wenige Informationen: ungefähres Alter, Betreuungssetting, grobes Anliegen und zuständige Kontaktperson. Bitte übermitteln Sie noch keine ausführlichen Befunde oder sensiblen Falldaten per gewöhnlicher E-Mail.
Art und Umfang werden transparent vereinbart. Behandlungsgespräche sind vertraulich; ein fallbezogener Austausch kann erfolgen, soweit er fachlich sinnvoll und rechtlich zulässig ist.
Ja. Kurze organisatorische und behandlungsbezogene Abstimmungen im üblichen Rahmen sind in den Behandlungskosten berücksichtigt. Darüber hinausgehende fachliche Gespräche werden gesondert vereinbart.
Bei akuten psychiatrischen Krisen oder Notfällen ist eine dafür vorgesehene Akut- oder Krisenversorgung die erste Anlaufstelle. Außerhalb vereinbarter Kontakte ist die Erreichbarkeit eingeschränkt. Psychische Krisen können im Rahmen einer laufenden Behandlung aufgegriffen werden. Wenn eine andere oder zusätzliche Versorgung fachlich sinnvoll ist, wird eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen oder an ein geeignetes spezialisiertes Angebot weitervermittelt.
Rahmenbedingungen und Kosten
Kostenlos und unverbindlich
Schriftliche Anfragen beantworte ich meist innerhalb von 24h.